Wasser ist Wirtschaftsinfrastruktur – Lieferketten sichern, Knappheit intelligent bewirtschaften

vom

Beschluß des Bundesvorstandes der FDP, Berlin, 12.08.2026

Die niedrigen Wasserstände auf Rhein, Donau, Elbe und weiteren Wasserstraßen
zeigen, dass die Verfügbarkeit von Wasser zunehmend zu einem wirtschaftlichen
Standortfaktor wird. Das aktuelle Niedrigwasser schränkt die Binnenschifffahrt
erheblich ein, verteuert Transporte und gefährdet Lieferketten sowie
Produktionsabläufe. Gleichzeitig verschärfen regionale und saisonale
Wasserknappheiten zunehmend Nutzungskonflikte zwischen Industrie,
Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasserversorgung,
Personenschifffahrt/Tourismus und Ökosystemen.
Für uns Freie Demokraten ist das nicht nur eine Frage der Umwelt- und Klimapolitik
sowie des Zivil- und Bevölkerungsschutzes, sondern auch eine wirtschafts- und
infrastrukturpolitische Modernisierungsaufgabe. Kurzfristig müssen wir die
Leistungsfähigkeit unserer Lieferketten sichern und mittel- bis langfristig gilt es,
unsere Infrastruktur und Flotten fit für Niedrigwasser zu machen sowie
Wasserknappheit intelligent zu bewirtschaften. Dabei helfen resiliente Strukturen,
Investitionen in Innovation und marktwirtschaftliche Anreize.
Deshalb fordern wir Freie Demokraten: